FIRMUNG UND PATENSCHAFT

„Würdest Du die Firmpatenschaft für mich übernehmen?“Menschen, die dies gefragt werden können mit Recht froh und stolz sein, denn diese Frage ist ein großer Vertrauensbeweis. Oft stellen sich Zeitgleich beim Gefragten Fragen ein: Woran glaube ich eigentlich? Was ist Glaube überhaupt? Wie kann ich von meinem Glauben erzählen? Oft genug (ver-)zweifle ich doch selbst am Glauben, wie soll ich da ein guter Pate werden?...

Aufgaben der Paten

Für die Firmung wird ein Pate oder eine Patin benötigt. Das hat seinen Grund: Paten sind Zeugen der Zusage, die Gott dem Firmling macht: „Du bist mein geliebter Sohn, du bist meine geliebte Tochter. Ich sende Dich in die Welt, damit Du von Deiner Hoffnung erzählst." Sie sind ebenfalls Zeugen der Zusage, die der Firmling Gott macht: "Ja, ich will bewusst als Christ leben, Dir (Gott) in meinem Leben einen Platz sichern und der Welt von meiner Hoffnung berichten."

Für die Übernahme der Patenschaft ist es daher notwendig, dass der Pate oder die Patin bei der Firmung anwesend ist, den Firmling auf dem Vorbereitungsweg und im weiteren Leben begleitet. Paten nehmen die religiösen Fragen und die Lebensthemen des Gefirmten ernst und suchen mit ihm gemeinsam nach Gott.

 

Was muss ein Pate mitbringen?

Den Wunsch den Firmling bzw. später Gefirmten im Leben zu begleiten und mit ihm gemeinsam nach Gott zu suchen.

Darüber hinaus ist Zeit mitzubringen, damit sich der Pate während der Firmvorbereitungszeit mit seinem Firmling über die Vorbereitung und den Glauben auszutauschen kann, der Pate seinen Firmling zu den Vorbereitungsterminen begleitet und an den Patenabenden teilnimmt siehe Termine 

 

Und wenn Glauben schwerfällt?

Der Zweifel gehört untrennbar zum Glauben dazu. Nur durch den Zweifel kann sich der persönliche Glaube weiterentwickeln. Wer am Glauben zweifelt ist daher kein schlechterer Pate - ganz im Gegenteil. Jugendliche haben oft tiefe Glaubenszweifel. Gerade dann kann jemand der selbst zweifelt die beste Hilfe sein, da er den Zweifel kennt und die eigenen Skepsis einbringen kann. 

 

Ende des Patenamtes

Das Patenamt endet erst mit dem Tod des Paten oder des Gefirmten. Eine vorzeitige Beendigung des Patenamtes ist nicht möglich.

 

Voraussetzung: Kirchenzugehörigkeit

Das Patenamt kann nur übernehmen wer der katholischen Kirche angehört, gefirmt und mindestens 16 Jahre als ist. Bitte sprechen Sie uns an, wenn die Übernahme der Patenschaft wegen diesen Voraussetzungen nicht möglich sein sollte.

 

 

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So erreichst Du uns:

 

Pastoralverbund "Dortmunder Westen"

Limbeckerstraße 35, 44388 Dortmund

 

E-mail: gemeindeassistent.junker@

pvdortmunderwesten.de

Tel: 0231 - 96327474